Fake-Accounts · Facebook

Ein Fake-Profil nutztIhre Facebook-Identität.

Geklonte Profile sind auf Facebook Alltag: Täter kopieren Ihr Profil und schreiben gezielt Ihre Freundesliste an — häufig mit Betrugsabsicht.

Die Situation bei Facebook

Auf Facebook ist das sogenannte Profil-Cloning verbreitet: Täter legen ein Profil mit Ihrem Namen und Ihren öffentlich sichtbaren Fotos an und senden anschließend Freundschaftsanfragen an Ihre bestehenden Kontakte. Da die Anfrage scheinbar von einer bekannten Person kommt, ist die Erfolgsquote für die Täter hoch — typische Maschen sind angebliche Notlagen, Gewinnspiele oder Investmentangebote. Meta muss nach Art. 16 DSA nach Kenntnis unverzüglich tätig werden. Entscheidend ist deshalb eine dokumentierte, präzise Meldung.

Die Rechtslage

§
Ein Fake-Account verletzt in der Regel Ihr Namensrecht, Ihr Recht am eigenen Bild und häufig auch datenschutzrechtliche Bestimmungen. Plattformen sind nach dem Digital Services Act verpflichtet, rechtswidrige Inhalte nach Kenntnis zu entfernen.

Ihr Weg bei Facebook

1

Fake-Profil vollständig dokumentieren

Screenshots des Profils, der URL, der verwendeten Fotos und — falls einsehbar — der versendeten Freundschaftsanfragen. Alles mit Datum sichern.

2

Über die Meldefunktion melden

Auf dem Fake-Profil: Drei Punkte → Support erhalten oder Profil melden → „Gibt sich als jemand anderes aus“ → Ihr Name. Am Computer melden.

3

Kontakte warnen

Informieren Sie Ihre Freundesliste über Ihr echtes Profil, damit niemand auf Nachrichten des Klons reagiert. Das ist der wirksamste Sofortschutz.

4

Löschung anwaltlich durchsetzen

Bleibt Meta untätig, fordern wir die Löschung unter Fristsetzung und Verweis auf Art. 16 DSA — notfalls gerichtlich.

LG Köln
Fake-Account-Löschung erzwungen
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Löschpflicht der Plattformen
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Schnell-Check

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Häufige Fragen zu Facebook

Was ist Profil-Cloning und warum ist es gefährlich?

Beim Cloning wird Ihr öffentlich sichtbares Profil kopiert und für Kontaktaufnahmen zu Ihren Freunden genutzt. Weil die Anfrage scheinbar von Ihnen stammt, sind Betrugsversuche besonders erfolgreich — der Schaden entsteht dabei häufig bei Dritten.

Meta hat meine Meldung abgelehnt. Wie gehe ich weiter vor?

Melden Sie erneut mit vollständigen Screenshots und ergänzen Sie eine schriftliche Meldung mit Fristsetzung, ausdrücklich gestützt auf Art. 16 DSA. Ab Kenntnis haftet die Plattform für den fortdauernden Verstoß.

Kann ich verlangen, dass Meta mir sagt, wer dahintersteckt?

Über ein Auskunftsverfahren nach § 21 TTDSG können Plattformen zur Herausgabe von Bestandsdaten verpflichtet werden. Das ist ein eigenes gerichtliches Verfahren, das sich vor allem bei fortgesetzten oder schwerwiegenden Verstößen lohnt.

Wie schütze ich mich vor erneutem Cloning?

Beschränken Sie die Sichtbarkeit Ihrer Fotos und Ihrer Freundesliste in den Privatsphäre-Einstellungen. Das nimmt Tätern die Grundlage, ein überzeugendes Duplikat zu erstellen.

Was kostet das Vorgehen?

Der Schnell-Check ist kostenlos. Für ein persönliches Gespräch bieten wir eine Erstberatung zum Festpreis von 90 € an, die bei anschließender Beauftragung zum Festpreis angerechnet wird.

Lieber direkt mit einem Anwalt sprechen?

Der Schnell-Check gibt Ihnen eine kostenlose erste Orientierung. Wenn Sie es genauer wissen wollen, ist die Erstberatung die direkte Alternative — ein persönliches Gespräch mit einem spezialisierten Anwalt.

90
Erstberatungs­gebühr · Festpreis

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  • Bestandsaufnahme Ihres Falls
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Wird angerechnet: Werden wir im Anschluss auf Grundlage eines Festpreises für Sie tätig, rechnen wir die 90 € Erstberatungsgebühr vollständig an.

So läuft es ab
1
Erstberatung wählen
90 € Festpreis — keine versteckten Kosten.
2
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3
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4
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Fake-Accounts auf anderen Plattformen

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